2013 Und weil es schön war noch einmal Frongraisch

Glocke

Ja uns hat es voriges Jahr ganz toll gefallen bei den Franzosen und wollen dieses Jahr unseren Urlaub in der Provence verbringen.
Hoffentlich haben wir mit dem Buchen der Unterkünfte wieder ein glückliches Händchen bewiesen.
Aber um das festzustellen müssen wir ja leider noch 5 Monate warten. Der Gedanke an das gute Essen, lässt jedoch auf meiner Zunge sofort ein Pfützel entstehen.
So nun noch 3 Wochen – die Vorbereitungen laufen langsam an. Unsere Route steht fest. Werden wohl auf 3500km kommen.
Auf dem Rückweg schnell noch in der Schweiz unsere ganzes Geld anlegen und fertsch.

Karte Frankreich

17.05.

So morgen am späten Vormittag treten wir aufs Gas. Unser erstes Ziel ist Trier. Werden uns da bei Ari und Robert einquartieren.
Freuen uns schon auf das Grillerschen am Abend.

18.05.

7 Uhr Wecken und… Das Wetter war nicht schlecht – das war richtig gruselig. Es schifft wie Hanne und das Thermometer zeigt stolze 12 Grad an. Irgendwer hat hier nicht geschnallt das wir Urlaub haben.
Was solls sind gegen mittag Richtung Trier aufgebrochen und am späten Nachmittag bei 22Grad und Sonnenschein da eingetroffen. Haben mit Ari noch einen schönen Abend auf der Terrasse verbracht.

19.05.

Der alte vergessliche Mann mit seinen grauen Bart hoch über uns, hat uns heute lange im Regen stehen gelassen. Und dabei fing der Morgen so gut bei Ari an. Nach einer Einkaustour (10 Kilo Kaffee) in Wasserbillig/Luxembourg ging die Temperatur bis auf zeitweise 10 Grad in die Knie und die Autoscheibe wurde ausgiebig vom Mückenfragmenten gesäubert. Sind gegen 15.30 Uhr an unserem heutigem Ziel in Chalon sur Saone angekommen. Mir klappte beim Anblick des Hotels die Kinnlade nach unten. Hatte ich das wirklich gebucht? Konnte es diesmal aber schlecht auf Marion schieben. Hatten es aber erst nach 18.00 Uhr bezogen und es ist für eine Nacht o.k.. Vor allem der herzliche Empfang stimmte uns wieder positiv. In der Zwischenzeit hatten wir noch einen kleinen Stadtbummel unternommen. Liegen um 20.00 Uhr schon in der Koje. Wir sind ganz schön k.o.

20.05.

9.00 Uhr und bei 10 Grad aufgebrochen. Hätte für diesen „Winterurlaub“ dickere Sachen mitnehmen sollen. Aber am Ende des Tages waren stolze 22 Grad zu verzeichnen.
Haben den ersten Zwischenstopp in Bollene gemacht. Marion hat wieder die Detailplanung übernommen und da einen hoch gelegenen Aussichtspunkt vorgeschlagen. Aber weder auf dem Navi noch auf Touristenkarte vor Ort war dieser verzeichnet. Was nun? Neben der Info saßen zwei jungsche Typen auf der Mauer. Ich hin und sie auf englisch angequatscht. Nach kurzem sprachlichen Kauderwelsch begleiteten die Zwei uns und warteten unsere Besichtigung ab, um uns wieder nach unten zu begleiten. Wir haben sie dann zu einem Käffchen eingeladen. 2 super Typen.
Uchaux – dies war unser nächster Stop. Meine Marion hatte ein volles Restaurant endeckt „das muss gut sein“. Ja war es und Sau teuer. Haben für uns 2 Terrinen bestellt, in der Annahme das wir Eintopf bekommen. Ea gab 2 überschauliche Teller mit Gänsestopfleber. Bei Marion meinem lebenden Translator war scheinbar der Akku leer (sorry Marion ich mache es wieder gut).
Nächster Stopp war Orange mit dem Triumphbogen. In dem Ort wurden den früheren römischen alten Legionären ein betreutes Wohnen ermöglicht. Da war auch noch ein Amphitheater, welches wir uns von oben angeschaut haben.
Weiter ging es nach einem Päuschen nach Avignon, in unsere Unterkunft für die nächsten 7 Tage.
Das Navi zeigt noch 800m an und wir fahren an einem Neubaugebiet vorbei. Erneut sind unsere Kauleisten nach unten geklappt. Was habe ich dies mal nur gebucht? Was soll ich sagen – unsere Aufregung war umsonst. Erstklassige Anlage abgeschieden und in einer weitläufigen Gartenanlage mit Pool. Da es nur ein Gästehaus gibt, sind wir damit (außer unserem Gastgeber)die einzigen, welche sich hier breit machen.
Auch hier war der Empfang wieder äußerst freundlich. Wir wissen wirklich nicht was unsere Landsleute gegen die Franzosen haben.
Unser kleiner Abstecher in die Altstadt endete in einer urigen kleinen Kneipe mit einem super Abendbrot , Wein und Bier.

21.05.

Meine Reiseführerin Marion hatte sich heute ein straffes Programm vorgenommen.
Als erstes stand Roussillon mit dem ockerfarbenen Felsen auf den Programm. Hier wurden in der Vergangenheit die Farbpigmente für die Farbe ocker abgebaut. Konnten froh sein, dass der Untergrund etwas angefeuchtet war. Wir hätten sonst ausgesehen wie die Borstenviecher.
Da mein Navi der Meinung war, wir müssen durch Cordes eine Stadtrundfahrt machen, haben wir uns dieser Meinung gebeugt. Engste Gassen, welche voll armer Touristen waren (das sind die, welche laufen müssen)im fast Schritttempo durchquert und schon ging es weiter zur Abtei von Senanque, welche mitten in einem Lavendelfeld steht. Da die Lavendelblüte noch nicht eingesetzt hat, wäre es angebracht gewesen, die Brüder, die wirklich noch dort leben, plazierten zum fotografieren ein paar künstliche Teile.
Da war auch eine deutsche Gruppe, welche noch eine Karte übrig hatte. Wir das gedeichselt, das wir mit denen reinkommen und gleichzeitig eine interessante Führung erleben durften.
Es ist bereits 17.30 Uhr – meine Führerin mahnt zur Eile und ab geht es nach Lafotaine-de-Vaucluse.
Dieses Nest ist ganz bekannt durch die unterirdische Sorgue-Quelle, welche in 300 m Tiefe herumlungert und das Wasser an einer 220 m hohen Felswand heraus drückt.
Sind gegen 20.00 Uhr im Quartier wieder angekommen. Wenn meine bessere Hälfte das Tempo so bei beibehält, dann brauche ich in 14 Tagen Urlaub.

22.05.

Heute war die Stadt Avignon dran. Es schien zwar die Sonne, aber ein sehr starker Wind blies mir meine letzten paar Haare weg.
Von uns beiden hatte einer die Idee, uns mit einem touristischen Minizug durch die Stadt kutschen zu lassen.
Rein in das Teil, Kopfhörer auf und die Sprache eingestellt. Man bekommt damit einen groben Überblick über die Stadt. Highliht während der Tour war ein junge Frau im langen Rock, welche sich neben der Strecke bückte. Ein Windstoß kam und bedeckte ihren Kopf. Sie hatte schöne Tangas an. Der halbe Zug hat es gesehen und gejubelt.
Nach der Runde sind wir beiden noch mal in das jüdische Viertel gemacht und haben da die schöne Atmosphäre auf den Straßen genossen. Ja, was wird in einer Stadt noch gemacht – na klar Shopping gähn.
Habe es aber wie ein Held ausgehalten.

23.05.

Der Wind hat noch immer dicke Backen. Sind deshalb noch mal schnell in die Stadt um in einer Markthalle was zum schnabullieren zu holen. Da wir unsere Einweggrills mithatten, reift der Entschluss frischen Fisch zu kaufen. Auf der Weinstraße sind wir bis zum Chateau de L´Hers gefahren. Am Ufer der Rhone haben wir den Grill angeworfen und den Fisch zubereitet. Hat vom Feinsten geschmeckt.
Der kleine Verdauungsspaziergang am Fluss tat gut.
Auf dem Heimweg noch fix 2 andere Chateaus besichtigt.
Ja und zu Hause habe ich am Iron Man teilgenommen und bin in den Pool gehüpft. Ja so ein harter Junge bin ich. Es waren höchstens 20 Grad.

grillen

24.05.

Acht Uhr munter geworden und Marions erst Worte waren „ich schwitze“ und dann deckt sie mich auf.
In die Logik der Frauen zu steigen ist nicht immer einfach.
Haben zum Frühstück noch einen Tipp von unserer Wirtin erhalten, welcher sich als absolutes Erlebnis endpuppte – die Les Carrieres De Lumières Aux Baux De Provence.
Carrières de Lumières sind ehemalige Steinbrüche aus denen Steine für die Erbauung von Häusern oder anderen Gegenständen (Tische, Statuen) entnommen wurden. Diese riesigen Höhlen sind 7-9 Meter hoch und werden von Pfeilern (welche nicht entfernt wurden) gestützt.
Über eine sehr aufwendige Licht- und Videoinstallation wurden Gemälde der alten französischen Künstler gezeigt. Die Gemälde bewegten sich zeitweise und man hatte manchmal den Eindruck, dass die Steinquader auf einen zu kamen. Das ganze war mit Musik untermalt. Wir waren total geflasht.
Anschließend ging es noch in den Ort Les Baux mit vielen Touris. Da das Wetter nicht ganz so toll war, konnten wir die Aussicht nicht so richtig geniessen.

Sind dann weiter nach Beaucaire, da unser Bauch Geräusche von sich gab. Um 15.00 Uhr Mittagessen ist in Frankreich schon eine kleine Herausforderung. Haben aber in der Nähe des kleinen Hafens ein Mahl erstanden. Auf unserem Tisch stand eine wünderschöne Wasserflasche. Das wäre doch was für meine Küche. Wir dem englisch unkundigem Kellner beigebracht das wir die Flasche abkaufen wollen. Und er denkt das wir zu doof sind, den Schnellverschluss der Flasche zu öffnen. Der erste Lacher. Marion noch mal mit Händen und Beinen dem klar gemacht, dass wir die Flasche mitnehmen wollen. Der Kellner nickte und stürmt nach draußen. Als er wieder kam hatte er für uns eine Plastewasserflasche in der Hand.
Mussten aus dem Lokal raus, denn wir konnten uns vor Lachen kaum noch halten.(leider ohne die gewünschte schöne Glasflache)
Nach dem wir uns etwas beruhigt hatten ging es weiter nach Abbaye de Saint-Roman. Es war da ein Höhlenkloster von Einsiedlern und Mönchen in den Fels gepickert wurden. Von ganz oben hat man einen schönen Ausblick über die Provence.

25.05.

Markttag in Uzes – auch das kann man mal machen. Haben einiges für unsere Selbstversorgung erstanden und dabei viele nette Menschen getroffen. Wer etwas deutsch kann, der spricht es auch. Haben natürlich auch einiges gekostet. Es geht halt lockerer ab, als in Deutschland.
In Avignon am Abend noch ein Süppchen geschlürft. Ein Navi für die Stadt brauchen wir nicht mehr.

Was sehen meine müden Augen urige Wasserflaschen von der Nachbarkneipe. Kurz drüber nach gedacht eine mitgehen … – das gibt es natürlich nicht bei uns. Anständig wie wir sind in die Kneipe gegangen und uns nach diesem Teil erkundet und denen klar gemacht das wir nur an der Flasche interessiert sind. Kaum zu glauben – die haben uns eine samt Inhalt geschenkt. Marion hat sich totgelacht, denn ich habe großzügig wie ich bin 1€ Trinkgeld gegeben. Habe halt ein großes Herz

26.05.
Es ist Sonntag und wir nehmen das wörtlich. Haben uns heute Vormittag am Pool breit gemacht und heute Nachmittag die gesamte Sache fortgesetzt.
In Frankreich ist heute Muttertag. Die Oma unserer Wirtin hatte zu tief ins Glas geschaut (es war wahrscheinlich eine Flasche) und ist mit dem Auto rückwärts gegen die Hausmauer gedonnert. Ich bin munter gewurden, aber Oma hat nichts gemerkt und ist von dannen gedüßt.

27.05.

Auf dem Programm stand heute unser neues Quartier am Meer. Die Fahrt war aber kurz vor Nimes zu Ende. Das Auto zeigte Fehler Motor und Kat an. Im Notprogramm des Autos haben wir es bis zur Werkstatt geschafft. Die Notfallnummer von VW kann man in die Tonne kloppen. Zum Glück hatte uns das Smartphone weiter geholfen. In der Werkstatt die Aussage das das Wägelchen 2 Tage da bleiben muss. Da die keinen Mietwagen für uns hatten gegenüber zu Europcar. So ein französisches Teil gebucht und schnell zurück in die Werkstatt und umgeladen. Marion hat 11:59 Uhr die Schlüssel abgegeben. Eine Minute später und wir hätten 2 Stunden warten müssen – Mittagspause.
Im Anschluss zum Meer gedonnert und im Hotel eingecheckt. Und wie nicht anders zu erwarten gleich zum Strand gemacht, welcher hier Plage genannt wird. Der ganze Tag war für uns aber eine Plage (und Aufregung) gewesen. Haben aber versucht das alles zu verdrängen und den Abend im Restaurant bei Schnecken und Fisch ausklingen lassen.

28.05.

Heute war absolutes Kackwetter gemeldet wurden. Also den Strand können wir vergessen. Haben deshalb eine Stadtbesichtigung in Narbonne unternommen. Die haben da eine wahnsinns Kathedrale hingesetzt. Ein beeindruckender Bau. Nach einen kleinen Stadtbummel sind wir zu den Markthallen geschlendert.
Marion ein Bistro entdeckt und wir da gleich Platz genommen. So was verrücktes hatten wir noch nicht erlebt. Wir die Bestellung aufgegeben (Schachlik ähnliche Teile) und der Chef greift zum Megafone und ruft quer durch die Halle zum Fleischer was er benötigt. Sekunden später kommen die Teile, welche in Papier gewickelt sind, zielsicher angeflogen und der Bistrochef fängt sie auf. Die Aktion haben wir x-Mal da gesehen und es ging immer gut. Haben uns fast Tod gelacht. Neben uns saßen noch ein paar Schweitzer mit welchen wir auch ein Schwätzchen gemacht haben. Sind dann aus der Halle raus und Sibieren lässt grüßen. Zehn Grad Ende Mai. Schnell zum Auto, Heizung angemacht, heimgefahren und uns im Bett langgemacht. Meine Mama hat gesagt, wenn ich schön aufesse wird schönes Wetter. Mama hatte gelogen. Aber gegen 18:00 Uhr sind wir noch mal an den Strand. Haben bei ca. 17 Grad und Sonnenschein unser Picknick auf einen Felsen eingenommen und den Tag mit einem kleinen Spaziergang an der Küste beendet.

29.05.

Fertig oder nichtfertig – das ist heut die Frage. Mit einem ganz mulmigen Gefühl zu unserem Trip von 110km in die Werkstatt aufgebrochen. Und mitten auf der Autobahn kam auch ein Anruf von dieser. Herzschlag und Puls schossen in die Höhe. Sie wollten uns mitteilen, dass alles i.O. ist. Beim Gespräch erklärten die uns, das nur ein Update eingespielt wurde, was den Fehler unterdrückt.
An die Franzosen —–> wieso müssen wir wegen so einer Kinderkacke ein Mietauto für 2 Tage nehmen, nur damit sie ihre 3 stündige Mittagspause machen können.
An die Deutschen —-> wieso wurde das Update nicht in der VW FACHWERKSTATT Leipzig eingespielt. Haben wir vielleicht kein Westgeld oder ist das Update in Deutschland nicht verfügbar.
Jetz aber den Urlaub nicht vermiesen lassen und ab an den Strand. Das Thermometer zeigt stolze 17 Grad. Direkt am Wasser zu sonnen ist selbst für mich nichts. Der Wind pfeifft gewaltigt. Haben uns für 2,5h in die Dünen verzogen. Haben Farbe bekommen. Der Beweis ist bei mir einfach, da sich der rechte Brillenbügel verewigt hat.
Sind abends zum grillen an die Mole gezogen. Haben den Einweggrill noch 30 Streichhölzern anbekommen.
Der Wind beschleunigte unser Grillgut auf ungeahnte Weise. Die Würste waren nach einer Minute tief schwarz. Konnten damit nur eine einbeinige Möwe füttern. Der war es egal ob sie Krebs bekommt oder nicht.
Die Lichtstimmung am Abend war aber vom Feinsten.

30.05

Übersetzen in die Berge in den Canyon von Verdon.
Sehr schönes Wetter und im Garten hier bei unserer Unterkunft ein Kirschbaum mit solchen roten Teilen dran. Ätsch und die schmecken. Wir hoffen das bei den in Deutschland Zurückgebliebenen die Blüte der Bäume wenigsten eingesetzt hat.
Haben den Abend an dem See bei einem Gläsel Wein beendet.

31.05.

Bevor wir heute nach dem Frühstück in den Grand Canyon links eingebogen sind, haben wir vorher das Bergdorf Moustiers besucht. Und … es hat sich gelohnt. Ist unbedingt für eine Besichtigung zu empfehlen. Natürlich nur wenn mann sich in der Umgebung aufhält. 220 Euro später und einer Tasche voller Proviant (nichts falsches denken das Essen machte nuuur 22€ aus)schnell links hoch zum Canyon gemacht. Die Aussicht ist einfan 5 Sterne. Vor einem liegt die Schlucht mit türkisfarben Wasser in mitten von gigantisch hohen Felsmassiv. Man könnte meinen es handelt sich um ein Eldorado für Suzid gefährdete Menschen. Bei uns ist aber keiner gehüpft.
Sind im Anschluss noch ein ganzes Stück höher gefahren und haben unsere Körper zu einem Aussichtspunkt befördert. Nach dem kurzen Spaziergang mussten wir uns erst mal Energie in Form von Proviant zuführen. Das Auto umgedreht und wieder ins Tal gecruist und haben uns da auf Marions Wunsch ein Tretboot gechartert. Sind die Sache von unten entgegen der Strömung angegegangen. Man geht das in unsere alten Knochen. War aber sehr schön und haben von da aus noch 2 Wasserfälle gesehen.
Da wir noch 3 Stunden bis zum Abendessen Zeit hatten, haben wir noch eine Stätte der Templer – die Domaine Templiers – gesucht. So richtig wollte keiner den Mund aufmachen, wo es ist. Marion hatte ca. 20m von der Straße entfernt ein verblasstes Schild entdeckt wo das gewünschte stand. Wir nun das Auto abgestellt und in den Busch. Es war irgenwie eine eigenartige Stimmung. Kamen dann an ein Haus, welches mehr oder weniger hermetisch abgeriegelt war. Es war auch kein Namenschild zu sehen. Bringt nichts – zurück zum Auto und schnell noch das schnucklige Örtchen Tourtour angsehen und uns im Anschluss auf den Heimweg gemacht. Das gourmet- mäßige Dinner durften wir auf keinen Fall verpassen.
Kurz vor unserem Quartier eine Tankstelle mit annehmbaren Preisen entdeckt. Marion die Kreditkarte in da vorgesehene Öffnung geschoben und ein paar Eingaben getätigt. Auf einmal spricht die Tanksäule uns an. Wir Hände an die Hosennaht und stramm gestanden. Was haben wir nun schon wieder falsch gemacht? Vermutlich war es nur das Zeichen, dass wir nun den Rüssel in den Tank stecken sollen.
Hat alles geklappt und Marion sagt zur Tanksäule „Danke“. Die das gehört und wünscht uns eine schöne Weiterfahrt. Hier sind wirklich alle nett.

Morgen verabschieden wir uns von Frankreich und übernachten in Italien.

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01.06.

Schade das alles so schnell zu Ende geht. Noch fix ein Frustessen am Kirschbaum eingelegt und auf gehts.
Das einzige was heute nenneswert war: An einer Mautstelle versehentlich die falsche Ausfahrt genommen und wir waren mitten in Monaco. Haben uns die Sache von oben angesehen. Ist schon beeindruckend. Den Albert haben wir nicht getroffen und als Wohnsitz wird dies von uns beiden abgelehnt, da keiner Monacanisch spricht.
Im Hotel in Italien wurde mir mitgeteilt, dass mein Ausweis seit einem Jahr abgelaufen ist.
Prima auf den Schock musste ich erst mal einen trinken, denn morgen müssen wir über die Schweizer Grenze und die wollen die Teile sehen. Am besten noch einen Trinken und schlafen gehen,

02.06.

Innerhalb von einer halben Stunde Vignette gekauft und in die Schweiz ohne Probleme eingereist.
War ein ganz entspanntes Fahren. Am Bernhardtunnel 22 Grad und Sonnenschein und nach 7km aus dem Tunnel raus und … 6 Grad und Regen. In Österreich bei Bregenz die Autobahn wegen Schlammlawinen und Hochwasser gesperrt. Hatten eigentlich vor, direkt nach Hause zu fahren, aber das konnten wir nun vergessen. Übernachten nun in der Nähe von Ansbach.

Fazit

Der 2. Besuch in Frankreich und absolut keine negativen Erfahrungen mit den Einheimischen.
Egal, ob französch, englisch oder deutsch gesprochen wird, oder auch alles durcheinander die Menschen sind so etwas von freundlich (auch die Tanksäulen).

Das nächste mal nehmen wir einen Repeater für das WLAN mit, da die Verbindungen nicht so toll waren und wir TV im Streaming öfters Aussetzer hatten. Im Bereich internationalen Fernsehen haben alle franzsösischen Gastgeber Nachholebedarf.
E-Plus bietet 100MB für surfen mit Handy für 10€ an. Dies hat uns bei der Autopanne den Hintern gerettet

Empfehlenswere in der Provenc

New Cabanon
16 Chemin du Grand Montagné
Villeneuve-lès-Avignon, 30400
Frankreich

Logis Relais Notre Dame
Route de Montmeyan
Quinson, 04500
Frankreich

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