Goooood Moooorning Vietnam

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In 2,5 Wochen ist es soweit – Vietnam wir kommen.
Wir machen die klassische Route von Nord nach Süd und fangen deshalb in Hanoi an.

Für Marion ist es das erste mal (ich meine Vietnam). Hoffentlich kippt sie mir nicht aus allen Latschen.
Vietnam ist laut, es duftet, es stinkt. Am Tage sammelt sich überall Unrat, welcher in der Nacht beseitigt wird.
Die Straßen sind vollgestopft mit Mopeds, Autos, Cyclos, Fahrrädern, Menschen, Händlern, Menschen und Händlern und Mens…..
Aber alles ist in Bewegung.
Jeder der eine Hupe hat hupt und glaubt mir es hat jeder mindestens eine an seinem Gefährt.

Da ich vor 6 Jahren das letzte Mal da war, bin ich gespannt, wie sich alles entwickelt hat.
Hoffentlich nicht, da wir den Fortschritt ja nur bei uns wollen.

15.11.

Die ersten Gefahren vor Beginn der Reise sind gebannt. Die Bundesbahn will am Freitag Gespräche führen und da gibt es keinen Streik (Rail&Fly).
Und die vietnamesische Airline fliegt nicht über die Ukraine.
Ansonsten laufen die Vorbereitung auf „Hochtouren“.
Habe den Eindruck, dass man im etwas fortgeschrittenem Alter mehr Tabletten als Klamotten mitnimmt.

21.11.

Nun ist es soweit. Ab zum Bahnhof und in den ICE. Bin ja gefühlte 100 Jahre keine Langstrecke mehr mit der Bahn gefahren. Und so habe ich mich auch angestellt. Ich wusste nüscht. Das Teil ist ja bis zum Rand mit Elektronik voll gestopft. Aber die Toilette riecht wie früher. Frauen setzt euch doch bitte beim kleinen Geschäft hin.

Auf dem Flughafen ging auch alles ganz fix.

Wir in den Flieger rein und ich mich gleich auf einer Dreierreihe breit gemacht. Das passt – dachte ich. Drei Minuten vor Ende des Boardings kamen 3 Leute und beanspruchten die Sitzplätze.
Marion saß nun zwischen 2 Adonissen von gefühlten 200 kg pro Stück, wobei nur ein Drittel auf mich entfiel.
Marion hat nicht gefroren
Also das war alles andere als optimal.

Es ist jetzt 3.00 Uhr vietnamesischer Ortszeit und fast alle Passagiere sind genervt.
Auch von den langanhaltenten Turbulenzen, welche einigen ganz schön zugesetzt hat.

Die weiblichen Stewardessen fallen, wie auch bei allen anderen Arlines durch ihre gespielte Gleichgültigkeit auf. Eine hatte vermutlich etwas Ansammlungen von Körperflüssigkeiten in ihrer Nase, welche sie geräuschvoll zurück in ihren Körper beorderte.

Eigentlich schreibe ich diesen Quatsch nur um die Zeit Tod zu schlagen.

In ca. Drei Stunden landen wir endlich.

22.11.

Sind sicher gelandet und ins Hotel verfrachtet wurden.
Meine Kleene schläft bereits und ich ziehe jetzt nach.

Der Magen macht sich bemerkbar. Also los ins Gewühl.
Mein Ordungsfanitiker machte erste Bemerkungen über die Sauberkeit. Leute ich kann euch sagen, Hunger macht böse (in dem Fall eher unzufrieden).
Also wir die erste Garküche angesteuert und es wurde spürbar besser mit Marions Stimmung.
Ist ein cooles Gefühl zwischen Einheimischen und Touris auf der „Straße“ zu sitzen und ein Süppchen zu schlürfen.
Als ruhigen Ausgleich, wollten wir nun zum Kiem See machen. Auf einigen nicht geplanten Umwegen (ja ich hatte mich höllisch verlaufen – wie peinlich) ihn endlich gefunden und die dort ansässige Pagode besichtigt. Aber Pagode anschauen macht unheimlich Appetit. Also wieder rein ins Gewimmel und meine „Stammkneipe“ das „Little Hanoi“ gesucht und nach einigem hin und her auch gefunden.
Das war ein Hallo als ich die Wirtsleute wiedererkannte. Sie räumten draußen gleich ihre Plätze, damit wir unser leckeres Essen einnehmen konnten. War eine bombastische Atmosphäre.
Gesättigt und glücklich begaben wir uns auf den langen Heimweg, da ich mich zum 2× an diesem Tag verlaufen hatte. Ich habe dann einen Hilfssheriff gefragt wo von uns das gesuchte Hotel ist. Er starrte uns entgeistert an – wir standen davor. Zum Glück können wir über uns noch selber lachen.

23.11.

Ein Ausflug zur Halong Bucht stand heute auf unserem Programm.
Nach einem sehr schönen Frühstück in der 10. Etage mit Blick über Hanoi haben wir uns zum Hotel Ausgang bewegt um unseren Guide zu treffen. Dieser hat vor Urzeiten in Leipzig studiert und ist eine super Type.
Die Halongbucht ist ein Weltkulturerbe. Der Legende nach entstand sie, als Drachen herab stiegen und die Chinesen, welche da herrschten, mit Felsbrocken bombardierten und vertrieben.
Das Ergebnis war aber nur temporär. Die Chinesen sind wieder massenhaft in Form von Touris ins Land geströmt.
Die Landschaft hinterlässt ein einzigartigen Eindruck bei uns.

Halongbucht

Durch das Kack Internet wurde der halbe Blog gelöscht – ich bröckle

24.11.

heute stand eine Stadbesichtung an. Da unser Guide als Bauingeneur am Ho Chi Minh Mauseleum beschäftigt war, fingen wir da an. Da im Oktober bis November Onkel Ho gewaschen und einbalsamiert wird, brauchten wir uns ihn nicht anschauen.
Auch der Einsäulenpagode (habe da Buddha um einen Lottogewinn angebettelt) und dem Literaturtempel statteten wir einen Besuch ab..
Im Anschluß mit unserem Guide durch die Altstadt gestromert und in einer Garküche bei einer legendären Hanoier Pho Ga hängengeblieben. Und es war sau lecker.
An ein paar Ständen noch ein paar Sachen erstanden. Unser Guide ist blass geworden, wie ich handle. Er gestand, dass er nicht so gut ist.
Natürlich haben wir am Nachmittag das Wasserpuppentheater besucht, was zum Pflichtprogramm in dieser Stadt gehört.

25.11.

Heute früh mussten wir ganz früh raus, da uns der Flieger in Hue abwerfen sollte.
Hat auch alles bestens geklappt.

Neben Marion saß eine Vietnamesin am Fenster. Unmittelbar nach der Landung stieg sie über Marion und drängelte im Gang kräftig mit. Aber auch sie schaffte es nicht den Piloten zu überholen.

Hue ist eine Stadt in welcher die Touris meistens nur 2 Nächte bleiben. Den ersten Tag braucht man zur Ankunft und den zweiten für den Besuch der 2 – 3 Glanzlichter dieser Stadt.

War heute 2 facher Millionär. Ja Mädels da draußen, für euch ist der Zug abgefahren. Bin in festen Händen meiner Lebensendabschnittsgefährtin. Man bekommt hier für 100$ reichliche 2 Millionen Dong.

26.11.

Mittels einer kleinen Bootsfahrt auf dem Parfümriver ging es flußaufwärts bis wir an einer sehr schönen Pagode angekommen waren. Natürlich diese wie 1 Million andere Besucher fotografisch festgehalten.

Auch die verbotene Stadt muss besichtigt werden und dabei wurde unser Gehirn mit geschichtlichen Infos zugedonnert. War sehr interessant, aber bei uns kam die Meldung ¨ Out of Memory ¨

Jetzt kam die peinlichste Aktion an diesem Tag und die die mich kennen, wissen, daß das eigentlich bei mir fast nie vorkommt. Wir mussten Cyclos (Fahrradtaxi) besteigen und wurden wie Pauschltouristen in das Hotel gefahren. Ne, Ne, Ne ich hatte meine Sonenbrille gleich aufgesetzt. Hoffentlich hat mich keiner erkannt.

27.11.

Da ich heute zeitig munter bin, möchte ich mal die Zeit nutzen, um die Besonderheiten der Dienstleister zu schildern.
Der Restaurantleiter stapelt aller halben Stunden die Tassen um, weil er nichts zu tun hat.

Der Koch für die Omletts macht in einer halben Stunde 2 Stück, welche die Servicekraft die nur auf die fertigen Teile wartet, serviert. Es kann auch passieren, dass der Koch diese selber zum Gast bringt da die Serviererin erstmal den Posteingang auf ihrem Handy checken muss.

Die Reinigungskraft ist mit der Hotellobby schnell fertig. Der Wischmop sieht nur am Ende der Aktion etwas Wasser. Spaß beiseite, wir Haben Restaurants gesehen, wo bis zu 10 Kräfte rum stehen und auf Gäste warten. Ja der Sozialismus – Alle haben Arbeit, aber keiner arbeitet.

Sind heute mit einer Senfte über den Wolkenpass nach Hoi An kutschiert wurden.

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Habe ganz oben dieses Hochzeitspaar beim Posing fotografiert.
Eigentlich der siebente Himmel oder???
Die Beiden stehen auf einen Bunker der Amis. Ich Frage mich ernsthaft, wie Krank die sind.
Der Krieg brachte 1,5 Millionen Tote und jährlich sterben immer noch 60.000 Menschen an amerikanischen Minen.
Musste erst mal zur Seite um auf andere Gedanken zu kommen.

Hoi An ist eine traumhafte alte Stadt. Das Hotel diesmal astrein. Kann nicht mal richtig meckern. Aber ich finde immer was. Das WLAN ist zwar gut, aber die Anbindung in das Netz ist zum ….

Mir hat es deshalb schon mehrmals den Blog zerschossen.

Da die Fahrräder hier kostenlos sind sofort 2 geschnappt. Habe Marion ganz kurz die Stadt gezeigt und sind dann rüber auf die Insel, wo ich schon sehr schöne Stunden verlebt hatte.

Wow hat sich das hier alles verändert. Vor einer Kneipe steht eine Frau lächelt mich an und versucht uns in ihre Kneipe zu locken. Ist sie es oder nicht? Wir fahren nach einen Stück zurück und halten bei ihr. Ich zeige ihr auf meinen Smartphone ein paar alte Fotos. Sie zuckt zurück – na ja sie war damals 10 Jahre jünger. Man war das ein Hallo.

Genau das sind die Episoden, welche das Salz in der Suppe sind.

Liege nun im Bett und versuche wieder mit der Außenwelt Kontakt auf zu nehmen.

28.11.

Endlich auch mal faulenzen. Sind am Morgen mit den Fahrrädern zum Meer gedüst.
Dahin gelangten wir durch eine idyllische Landschaft. Haben Reisfelder, auf welchen Wasserbüffel rumhirschten, durchquert.
Die letzten Hurrikans hatten ganze Arbeit am Chinesischen Meer geleistet und große Teile des Strandes weggespült.
Aber unsere Augen erspähten doch noch ein schönes Plätzchen. Waren natürlich im Meer baden. Normalerweise beträgt die Wassertemperatur um diese Jahreszeit ca 18 Grad. Heute waren es 20cm (24 Grad). Nach einem kleinen Imbiss zurück ins Hotel und sofort wieder zum Pool abgesetzt.
Heute Abend verlassen wir das Objekt, um noch ein paar Millonen Dong abzuholen und um gemütlich auf der Insel zum Abend zu essen.
Übrigens ist Marion aufgefallen, daß ich hier ein paar Kilo verloren habe. Hatte mich schon gewundert, daß meine Hose rutscht – wenn der Gürtel ab ist!

29.11.

Der nächste Abschnitt – Weiterflug nach Saigon.
Im Flieger lief ein Film über deutsche Weihnachtsmärkte mit Glühweinständen. Das ist so surreal.
Uns kocht das Wasser im Popo und die wollen Weihnachten feiern.
Das Hotel liegt mitten in der Stadt unweit der „Attraktionen“. Die Kathedrale Note Dame hatte geschlossen und die wunderschöne alte Post verkommt zum Ramschladen.
Zum Glück benutzen wir Saigon nur 2 x als Zwischenstation.
Waren auf der sogenannten Western Street (die Straße der Rucksacktouristen) zum Abendessen.
Nutzten die Gelegenheit beim Bezahlen einen gefälschten 50.000 Dong Schein wieder los zu werden.
Sind schnell von der Kneipe verschwunden um nach 2 Minuten zurück zukehren, da ich Trollo den Beutel mit unseren Einkäufen vergessen hatte. Aber der Kellner hat mir noch zugelächelt. Also alles gut.
Nun zu unserem tollen Hotel – direkt gegenüber ist ein Jugendhotel mit herrlichem Pool und den ganzen Tag läuft Techno vom Feinsten. Marion wippt trotz Ohrenstöpsel mit..
Es ist jetzt 20:00 Uhr und dieses 24 Stunden Gehämmere hört nicht auf.
Morgen verschwinden wir für 2 Tage in den Mekong.

30.11.

Ab in den Mekong. Am frühen Morgen sind wir abgeholt wurden und nach 2h Fahrt unser Boot erreicht.
Man war das lächerlich und enttäuschend. Nach bereits 8min Fahrt auf einem Nebenarm ist unsere Lodge bereits erreicht. Da war nüscht mit Romantik.
Die Lodge hat aber alles wieder glatt gebügelt. Eine kleine feine Anlage, mit separaten Pool für jedes Zimmer und einem sichtgeschützten Sanitärberreich im Freiem. War toll gemacht und eine Lüftungsgitter braucht man nicht.
Der Pool wurde gleich für eine Erfrischung heimgesucht. Das Wasser war erst morgens eingelassen und hatte nuuur ca. 35 Grad. Es fehlte nur noch das Badusan.
Da unsere Lodge sich auf einer Insel befand, machte unser Guide mit uns uns eine 2 stündige Inselrundfahrt mit dem Fahrrad. Unser Führer beherrschte die seltene Sprache vietnamenglisch.
Das bedeutet das man von 10 Wörtern eines erahnen kann und sich den Rest zusammen reimen muss. War aber trotzdem sehr schön auf den engen Wegen mit Gegenverkehr. Uns wurde das einheimische Obst und Gemüse gezeigt.
Bei einem Einheimischen, welcher mit riesigen Obstteilen beladen war, sprang das Moped nicht an. Kumpel wie ich bin habe ich das Ding mit durch den Dschungel geschoben, bis es wieder Töne von sich gab. Verdammte Kack…. – meine rechte Hand war voller Harz und kein Wasser im Busch. Habe ein größer Blatt genommen und mir auf die Hand geklebt und weiter gehts.
Auf meine Frage, ob es hier giftige Schlangen gibt, wurde mit nein geantwortet und wenn mal eine auftauche, wird sie sofort eingeweckt. Die kann man dann an der nächsten Ecke in Schnaps eingelegt kaufen. Respekt vorm Leben gibt es hier nicht. Habe dem Guide versucht unsere Ansicht darzulegen, aber es war wahrscheinlich umsonst.
Gegen 18:30 Uhr als wir zum Abendessen trabbten, wurde uns eine Schürze überreicht. Ja das hat man von Billigurlauben, denn wir mussten unsere Frühlingsrolle selber zubereiten.
Bei diesem Kochkurs hatten wir verdammt viel Spaß, zu mal wir ein jüngeres Pärchen aus der Heimat kennenlernten. Als das Essen vorbei war, haben wir noch Kokosnüsse mit Lua Moi (Reisschnaps), ähnlich unserem Borneo Urlaub, aufgefüllt und genüsslich mit den beiden Deutschen getrunken.

01.12.

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Und so schön kann der Sonnenaufgang am Mekong aussehen.
Der frühe Vogel schießt das Bild.
Juhu nun doch noch endlich auf einen kleinen Kutter gekommen. Mein Defizit an Süßigkeiten sollte etwas gestillt werden, denn wir besichtigten ein Bonbonmanufaktur. Da dort auch Reisschnaps gebrannt wurde, war für alle was dabei.
Der Einheimischen Markt erfordert das Umdenken von unserem Einkauf- und Essverhalten. Es werden Frösche gehäutet, junge Kücken und vorgebrühtete Eier zum Verzehr angeboten.

Konnten uns in der Lodge noch mal kurz frisch machen und ab ging es zurück in den Moloch von Saigon.
Marion wird hier immer selbstbewusster und übernimmt jetzt teilweise die Führung beim Überqueren der Straße. Aber was dies bedeutet kann ein Außenstehender nicht einmal ansatzweise erahnen.

Morgen beginnt unser Urlaub, denn wir fahren zum Meer.

02.12.

Fünf Stunden Transfer vom Hotel bis an die Küste. Man ist das ermüdend. Aber an schlafen ist nicht zu denken, da fast die gesamte Strecke eine Bausstelle ist. Die ersten 5km Autobahn sind fertig. Es wurden aller 50m für beide Richtungen Straßenlampen hingesetzt. Und da sieht man wieder den Größenwahn einer roten Regierung. Es fehlt Geld an allen Ecken und Kanten und ich gehe stark davon aus, daß es nicht mal genug Strom zum Betreiben der Lampen gibt.
Unterwegs die kurze Rast für das kleine Geschäft (und das Wort wörtlich) genutzt. Die Urinale hängen nur 30 cm hoch. Um da sauber rauszukommen, müsste man sich vor den Dingern hinknien.
Die Anlage lässt unsere Augen leuchten. Ein kleine feine sehr gepflegte Bungalowsiedlung.
Und wir schlafen mit Blick aufs Meer. Mal sehen, ob ein Tsunami kommt.

03.12..

Klimaanlage ausgefallen – z.w. sind 4 Mitarbeiter vom Personal in unserer Hütte. meine Sonne hat sich gleich an den Strand verdrückt.
Die neue Klimaanlage war schnell ausgepackt, aber dann fingen die an, in unserem Zimmer die Wand aufzuhacken. Unsere Sachen verstaubten. Für Marion war der Urlaub zu Ende.
Wir zur Rezeption und eine neue Hütte geordert. Sie haben sich x-mal dafür entschuldigt und uns zur Entschägigung für die Unanehmlichkeiten 2 Massagen unserer Wahl gratis gegeben.
Marion wurde langsam wieder geerdet.
Das Wetter 35 Grad draußen und im Wasser kühle 28 Grad.

Am Nachmittag haben wir ein Moped gechartert. Geht hier immer noch per Shake Hands. Du gibst 10$ und erhältst für 24h den Schlüssel.
Sind nach Mui Ne gefahren. Das war vor 6 Jahren noch ein richtiger Touristenort. Heute jämmerlich verkommen. Fast alle Hotels sind weg oder geschlossen und an den roten Sanddünen war auch nichts los. Den Eingang vom Grand Canyon wieder nicht gefunden.
Also zurück und ab ins Meer baden.
Am Abend war es so weit unsere Gutscheine für die Massage einzulösen.
Meine Tante verwechselte mich mit einem Trambolin. Sie sprang auf meinem Rücken herum, dass ich dachte mein Ende naht. Als ich mich rum drehte kam es zum Austausch von Körperflüssigkeiten. Nein es war keine Happyend Massage. Die Streicheltante kam bei mir, der Feder von Markkleeberg, ins schwitzen. Kein Problem ich war ja mit einem Handtuch abgedeckt. Also nahm sie dies und wischte sich die Stirn damit ab. Freundlichkeit wird hier groß geschrieben und sie deckte mich wieder mit diesem zu. Hätte Marion dies mitbekommen, wäre der Weltrekord im Hochsprung neu aufgestellt worden. Nachher bearbeite sie mein Gesicht, so daß der Zahnstein sich lockerte. Natürlich hämmerte sie auch auf meinen Kopf herum, um die Synapsen neu auszurichten.
Marion möchte es morgen gleich noch mal machen. Vielleicht hat es bei ihr mit den Synapsen nicht so funktioniert

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Das wahrscheinlich letzte Bild in unserem Urlaub – der Hafen von Mui Ne

04.12.

Früh am Morgen raus und den Sonnenaufgang genossen.
Marion wollte noch mal durch die Geschäfte stromern. Bei bereits 30 Grad, war mein Lustfaktor auf -5 gesunken. Und dann noch die Verkäuferin. Man wird keines Blickes gewürdigt, denn da müsste man ja die Augen vom Smartphone nehmen, auf welchen im Rundschlag Nachrichten eintrudeln.
Bei der Anfrage nach dem Preis, wurde dieser fix in den Taschenrechner eingegeben, um sich sofort wieder dem Handy widmen zu können.
Liebe Vietnamesen – ich war immer nett zu euch, aber wie ihr euch benehmt geht manchmal gar nicht.
Habe mit stark angeschwollenen Hals das Geschäft verlassen.

Die Gastronomie in Phan Thiet ist meines Erachtens die schlechteste von Vietnam.
Alles ein Einheitsbrei – das heißt egal was du bestellst, es schmeckt alles gleich.
Jedes 2. Restaurant ist komplett in russisch ausgeschildert. Wenn sie denken, dass das gut ist, dann sollen die so weiter machen. Entgegen meiner Art (achte auf einheimische Küche), sind wir ins einzige deutsche Restaurant dem Münchner Hofbräuhaus gemacht.
Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelbrei – und das war nicht schlecht.

Morgen Mittag gegen 13.00 Uhr brechen wir die Zelte ab und es geht Richtung Flughafen in HCMC.
Werden am 6.12. in Frankfurt um ca. 6.30Uhr der kalten Witterung ausgesetzt und zu Robert durchstarten.

Heul – Der Urlaub ist zu Ende

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3 Gedanken zu “Goooood Moooorning Vietnam

  1. Hallo, Ihr Lieben, Peter ind ich haben eure Beschreibungen genau studiert und das geile Bild vom Mekong gestern hat bei Peter gleich wieder Asien-Fernweh ausgelöst. Sind jetzt tatsächlich wieder am Überlegen, ob wir nicht auf die Schnelle im Januar für 3 Wochen nach Laos, Kambotscha und Vietnam düsen.
    Kommt gut wieder nach Hause, die Feuerzangenbowle wartet !!!!!!
    Ganz liebe Grüße, Michaela und Peter

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