Island die rauhe Insel

Marion und Jens on Tour

Hallo an alle Urlaubsverrückten,

wir, Marion und Jens bieten euch hier einen kleinen Einblick auf unseren abgefahrenen Individualreisen. Es gibt da immer viel zu erzählen über besondere Erlebnisse, welche wir erlebten.

Habe soeben Luftsprünge gemacht, da ich dachte mein alter Blog ist verloren gegangen, was sich jedoch nicht bestätigte.

Also viel Spaß beim Lesen

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Sardinien, das haben wir uns verdient!

15.04.2017

Zum Männertag sitzen wir, Heike, Pierre mit Klitze sowie Marion und ich im Flieger auf dem Weg übers Mittelmeer.

Das ko2mmende Wochenende hat  Marion wieder zum packen der Sachen vereinnahmt. Jedes Jahr das gleiche anstrengende Ritual. Dummerweise erlaubt die Airlines auch noch 23kg Gepäck. Da können die Mädels ja noch v i e l mehr unbenötigte Dinge mitnehmen.

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22.05.2017

Marion ist fertig mit dem packen ihrer Reiseutensilien und ich nicht. Aber auch das ist nichts neues. Werden am 25. Mai um 4.00 Uhr Gummi geben, um den Flughafen Tegel zu erreichen. Ich als Optimist gebe die Hoffnung nicht auf, daß ich die Fertigstellung des Airports Berlin/Schönefeld noch erlebe. Da würden sich die Anfahrtszeiten erheblich verkürzen. Der Mensch hofft solange er lebt.

25.05.2017

Das lief ja alles wie am Schnürchen.
Einen Lacher gab es auf den Parkplatz. Der Keeper des Platzes fragte Marion, ob sie Anwältin sei, da sie so aussehen würde. Er hat Post vom Familiengericht bekommen und versteht den Brief nicht. Marion ganz cool „Nein, aber ich kann mir den Brief ja mal anschauen“.
Was soll ich weiter Schreiben. Hat alles super geklappt. Nach dem Flug den Mietwagen gechartert und nach ca. 45 min in unserem Hotel gestrandet. Bei der Hinfahrt haben wir einige landschaftliche Ähnlichkeiten zu Korsika entdeckt. Nur eben alles etwas größer.
Also wie gesagt im Hotel angekommen und Len war eher im Pool, als das Auto hielt. Ihn kann man ganz schwer bändigen, wenn er Wasser sieht.
Das Objekt ist etwas oberhalb vom Mittelmeer und man kann da wunderbar den Sonnenuntergang geniessen.
Traditionsgemäß gehört es dazu, daß wir uns am ersten Abend ganz schnell in unsere 4m verkriechen, da wir ganz schön knülle sind.

26.05.2017

Den Tag haben wir mit einen entspannten Frühstück begonnen. Das heißt wir 4 waren entspannt, denn Len hatte schon wieder die Fährte zum Wasser aufgenommen. Nach 14 Tagen sind ihm wahrscheinlich Schwimmhäute gewachsen. Da waren wir als Kinder g a n z anders.
Nach Klitzes Reinigungsritual sind wir zu einem Leuchtturm im hohen Norden aufgebrochen. Leider stand dieser auf militärischem Sperrgebiet. Also weiter zum Strand, Sonne getankt und baden gegangen. Ja auch ich bekennender Warmduscher war in der Brühe drin. Temperaturen sollen sich um die 21 Grad bewegen.
Haben im Anschluss noch eine Fähre für unseren morgigen Tripp ausgekundschaftet, ein bissel den Ort durchforstet und einen Kaffee zu uns genommen.
Wir hatten uns entschieden heute Abend den Sonnenuntergang zu geniessen und dabei zu grillen.Der Einweggrill hatte es nicht gerafft, daß wir Hunger hatten und unsere Mägen bereits Ballett machten. Nach gefühlten 3h Stunden waren die Würschte fertig. Aber alles gut, denn wir müssen ja nicht arbeiten.

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27.05.2017

Nach einem gepflegtem und ausgiebigen Frühstück zur Insel Maddalena aufgebrochen. Dieses ist nur mit der Fähre möglich, also schifften wir ein. Ging alles raz faz und wir waren auf der kleinen Insel. Nach ein paar Irr- und Feldwegen, eine ganz kleine verlassene Bucht entdeckt. Wir uns naggsch gemacht und rein in die Brühe. Ich glaube kaum das wir in diesem Urlaub eine bessere Badestellen finden werden. Natürlich haben wir diese Gelegenheit gleich für unser Picknick genutzt. Bei Len entfachte in der Bucht der Jagdtrieb und er ging auf Fischfang. Ich habe die Fische nur müde Lächeln gesehen. So wird das nichts mit den Proteinen und Omega 3 Fettsäuren.
Da wir unsere Astralkörper vor der Sonneneinstrahlung etwas schützen mussten, sind wir mit dem Auto über einem Damm auf die nächste Insel gezogen. In einem herrlichen Pinienwald noch eine Trinkpause eingelegt und uns im Anschluss via Fähre Richtung Heimat bewegt.
Am Abend sind wir noch mal in ein Klasse Restaurant gezogen und haben uns kulinarisch verwöhnen lassen.

28.05.2017

Heute war nicht allzuviel passiert. Wollten nur einen „kleinen“ Ausflug machen, welcher dann 5h dauerte. Hatten uns 2 historische Altstädte angeschaut. Die letztere fand ich sehr interessant. Sie war durchsetzt von ganz engen Gassen in welchen kaum ein Lufthauch unsere zarten Körper erreichte. Auf gut Deutsch- die Luft stand und wir hangelten uns von Schatten zu Schatten. So nun Schluss mit der Kultur und ab ins Grüne. Unsere Mädels hatten einen Stausee auf der Karte gesichtet, welcher uns optimal für unser Dinner und einer Abkühlung erschien.
Auf dem Weg dahin sahen wir noch viele alten Korkeichen. Oben haben die noch ihre Rinde dran, aber unten wurden sie entblößt um letztendlich als Verschluss für unsere Weinflaschen zu enden.
Der Einstieg Richtung Stausse war nicht ganz einfach zu finden, aber irgendwie klappt es immer. Xavier Naidoo hat hier den Songtext „Dieser Weg“ geschrieben. Es ging auf der engen, unbefestigten und schmalen Piste ständig bergab. Uns graute etwas, wenn nämlich der Moment kommen sollte und wir den Weg zurück müssten. Um es vorwegzunehmen wir mussten nicht zurück. Das war die gute Nachricht. Die Schlechte – wir konnten nicht baden gehen, da alles abgesperrt war.
Sind deshalb zurück in unser Hotel und oxidierten da in der Sonne rum.

29.05.2017

Heute war wahrscheinlich der Tag mit dem höchsten Alkoholkonsum pro Kopf aller 4 Mitreisenden. Aber dazu später.
Nach einem ausgiebigen Frühstück, schnappten wir uns unsere Koffer und machten uns auf dem Weg zu unserem 2. Hotel in der Mitte der Ostküste Sardiniens.
Die Route führte uns vorbei an der Ortschaft Posada. Dieses Kaff wurde vor langer Zeit mal auf einen Felsen errichtet. Da haben wir mal einen Halt eingelegt und einen Kaffee getrunken, sowie die herrliche Aussicht genossen.
Nach kurzer Weiterfahrt gelangten wir an die naturbelassenen Sandstrände. Marion und Heike wollten gleich raus und an den überfüllten Strand. Zum Glück hat sich Pierre „Der Herr des Autoschlüssels“, durchgesetzt und ist weitergefahren, und wirklich ein paar Kilometer weiter, gab es auch einsame Strände. Na das war doch mal eine Maßnahme. Feinste Sandstrände und türkis blaues Wasser. In dem direkt angrenzenden Pinienwald, haben wir etwas gemampft. Käse, Wurst, Brot, Tomaten und Gurken haben wir ja ständig mit. Das war ein echtes Highlight an diesem Tag.
Weiter geht es zu unserem heutigen Endziel. Die ständigen Streitereien mit Helga meinem Navi nerven etwas, da sie uns ständig auf die Autobahn ziehen will. Und wie bei Frauen so üblich, gewinnt sie den Kampf.
In Arbatax angekommen, suchten wir etwas verzweifelt unser Hotel. Vielleicht hätten wir die Suche lieber aufgeben sollen, denn die Unterkunft befindet sich direkt an einer stark befahrenen Straße gegenüber von einem Industriegebiet. Die ganzen positiven Bewertungen kamen von Bikern, welches das Hotel nur für eine Nacht nutzen. Die Stimmung sank auf Minus 5. Marion und Heike schmiedeten Pläne, wie wir aus dieser Kacke wieder rauskommen. Also haben wir uns dieses Quartier erst mal schön getrunken und die Mädels checkten andere Hotels, wo wir vielleicht unterkommen konnten. Musste dann aber bei der Suche Abbruch machen, da die Beiden durch erhöhtem Alkoholkonsum so langsam kommunktionsunfähig wurden.
Bin gespannt wie das Morgen ausgeht.

30.05.2017

Pierre hatte sich heute mächtig ins Zeug gelegt, um aus der Hotelnummer herauszukommen. Gelang leider nicht. Das heisst für uns „bloß von hier weg so weit wie möglich“
An der Küste gibt es Höhlen, welche nur vom Meer aus erreichbar sind. Dies war der Grund, warum Boote erfunden wurden. Wir also los und eins gechartert. Ein anderes Pärchen hatte sich uns noch angeschlossen. Pierre ans Lenkrad oder Steuer wie das heisst und ab. Da die Höhlen erst ab 15.00 Uhr wieder offen waren, erstmal versucht einen Strand zu erreichen. Es war ganz schöner Wellengang (die Mädels sprachen von gefühlten 2m) und eine Landung unmöglich. Das Boot drohte zu kentern. Nee das wird nüscht. Weiter hinten an einen etwas überfüllten und sehr heißem Strand gelang es uns endlich wieder festen Untergrund unter den Füßen zu spüren. Bei einer geschätzten Wassertemperatur von 22 Grad wir uns erst mal erfrischt und dann weiter mit dem Boot zu den Höhlen. Und …. diese schließen 15.00 Uhr. Sollten sich hier wirklich 4 Personen verhört haben? Wenigstens unsere Mitfahrerin Sandra war glücklich, denn sie hatte mehrere Delfine gesehen, was jedoch Schaumkronen waren. Kinder DROGEN sind auch keine Lösung.

31.05.2017

Dieser Tag gilt als der mit dem am wenigsten gefahren Kilometern. Das heißt aber nicht, das uns Langeweile quälte.
Unsere Mädels hatten irgendwo im Netz gelesen, daß es in der Nähe einen kleinen Wasserfall (Piscinfi) geben soll, welcher in einem Badegumpen endet. Der Weg dahin sollte angeblich den Adrenalinspiegel steigen lassen und uns den Angstschweiß auf die Stirn treiben. So schlimm war es nicht, zumal der Abhang nur auf der Fahrerseite war. Allerdings hatte es diese Schotterpiste in sich. Mussten auch eine ganze Weile suchen, da die bemalten, zur Orientierung dienenten Steine schon verblasst waren. Aber in Spuren lesen sind wir ganz stark. Winnetou wäre stolz auf uns gewesen. Also los ab ein kurzes Bad genommen und die Landschaft genossen. Machten uns im Anschluss auf den Weg zum Meer. Hee wieso saß ich jetzt am Abgrund?
Der Strandabschnitt war schön, lud aber auf Grund der Felsen nicht zum Baden ein, was Len aber nicht abhält trotzdem rein zu gehen. Wir nahmen an dieser Stelle ein kleinen Imbiss ein, fütterten Eidechsen mit Käse und suchten im Anschluss einen Sandstrand. War kein Problem, aber Leute der Wind war heute so gewaltig, daß ich schnell zum Friseur muss. Nach einigen weiteren Experimenten hatten wir ein Stück Strand mit einer Bar gefunden. Jetzt waren alle glücklich. Len wurde äußerlich gewaschen und wir innerlich gespült.

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Wir beiden Männer haben am Abend erst einmal unseren Proteinmangel mit einem gewaltigem Steak ausgeglichen. Hatten schon Mangelerscheinungen auf Grund der gesunden Ernährung.

Notiz am Rande: Hatte Len erzählt das die Mehrzahl von einem Kaktus die Kack Tussen sind. Er ist sehr schnell lernfähig.

01.06.2017

Kindertag – extra eine Maßnahme für Len geplant. Eine Tropfsteinhöhle zu besichtigen wäre genau das richtige. Aber vor Ort 3h Wartezeit im Hochland auf die nächste Führung. Das war uns doch zu fett. Len war mit dem Versprechen Baden gehen zu können schnell wieder in der richtigen Spur.
Also ab nach unten. Ich sah bei der Weiterfahrt am gegenüberliegendem Hang eine verfallene Stadt. Heike erinnerte sich davon gelesen zu haben. Es war der Ort Gairo, die Nekropolis Sardiniens. Der Ort fiel einem Hochwasser 1951 zum Opfer und wurde mehr oder weniger den Hang runter gespült. In dieser Geisterstadt legten wir einen ausgiebigen Fotostopp ein. Ist schon erstaunlich, was ein „paar“ Regentropfen so anstellen können.
Weiter geht es ab durch Mitte bis zum Meer. Da es früher Nachmittag war, machten sich unsere Bäuche bemerkbar. Also schnell unsere Leckereien ausgepackt. Auf einer vorhanden Sitzgelegeheit in einem Pinienwaldstreifen, wurden unsere Gewichtsprobleme gelöst. Ich hatte mir eine Bemme gemacht und leckeres Olivenöl drauf geträufelt. Das was genau der Moment, wo der Wind die Packen aufblies und mir die ganze Soße über mein Shirt pustete. Sah aus wie Ölscheich Mohammed bin Rashid. So beiläufig wurde mir mitgeteilt, daß wir im Anschluss nach dem Baden gleich Essen gehen wollten. Ich war satt.
Zum Glück war unsere Fahrgemeinschaft damit einverstanden, nach dem Baden und ein paar Drinks mit in die Stadt zu kommen, um unter anderem für mich ein neues ölfreies Shirt zu erstehen. Auf dem Weg dahin war Kindertag für unsere großen Kinder. Pierre und ich haben gesehen, wie etwas weiter vorn ein Gemüsefeld mit Wasser gesprengt wurde. Also dicht rangefahren und Fontainen für unser stark verschmutztes Auto kostenlos abgefangen. Dieses Spiel haben wir insgesamt 3x wiederholt. Wir haben uns wie kleine Kinder gefreut, als das Wasser gegen das Auto klatschte. Ja wir Männer sind eben einfach glücklich zu machen.
Ein T-Shirt haben wir ein in einem Billigladen bekommen. Stolze 7€ und Äpelstücken für das Teil ausgegeben. Aber Krawatten für das Dinner hatten sie nicht.

02.06.2017

Mal ein Tag fast ohne Ereignisse.
Pierre und Heike sind heute noch mal umgezogen in ein ruhigeres Zimmer mit rießig großem Balkon.
Bis zum frühen Nachmittag haben wir am Pool rumgetümpelt.
Im Anschluss sind wir zum Meer gefahren, was aber ein kleinwenig ein Reinfall war, da es regnete. Die Mitreisenden nutzten dies um gefühlte 3h in einem Schuhladen zu verbringen – gähn.
Bei Sonnenuntergang sind wir noch mal losgezogen zu den rote Felsen in unserem Ort, um ein paar Fotos zu machen. Sieht gut aus, wenn nur die Touris nicht wären die alles wegfotografieren und sich immer wieder rücksichtslos ins Bild drängelten.

03.05.2017

Abschied von der mittleren Ostküste Sardiniens genommen und ab in den Süden. Da wir zeitig dran waren, schnell noch einen Badestopp am Meer eingelegt.
Wie sind wir früher nur zurecht gekommen? Ohne Google Maps wäre die Suche zu unserem Hotel eine schwierige Angelegenheit geworden.

Von der Anlage haben wir einen bombastischen Blick auf die Küste und bis zum Meer sind es nur ca. 30 sec Fußweg. Das war das Positive, was wir 2 zu berichten haben. In dem Zimmer, welches uns zugewiesen wurde ist Kuscheln angesagt, um es mal optimitisch zu umschreiben. Ich glaube jeder Strafgefangene in Deutschland hat in seiner Zelle mehr Platz, als wir Beiden zusammen. Aber da wir uns tagsüber immer vom Acker machen, werden wir auch dies überleben. Alles was uns nicht umbringt, macht uns stärker.

Haben noch etwas am Pool rumgehangen und zum Abendessen den Grill angeworfen. Das Teil tat etwas lustlos vor sich hintümpeln. Kein Lufthauch und unser Gepuste trieb uns fast in die Ohnmacht. Pierre kam die zündente Idee, aus dem Auto den Kompressor zu holen. Damit lies sich die Glut wiederbeleben. Das Rindfleisch war auf Grund des Niedertemperaturgarens lecker.

04.06.2017

Marion und Heike haben heute unser Zimmer beim „Hotelchef“ moniert. Die Größe des Raums geht gar nicht. Er hat uns das Zimmer gezeigt, welches wir morgen beziehen können. Die Stimmung steigt, denn der Raum ist ein krasser Unterschied zum jetzigen.
Also gut gelaunt nach der Stadt Cagliari gemacht. Diese soll eine hübsche Altstadt haben, welche wir mit einem Minizug befahren können.
Denkste – wie in Leipzig wird wegen einer Randgruppe von Sportlern eine ganze Stadt gesperrt. Es war zum Kotz….. Haben das Auto außerhalb des Sperrbezirks abgestellt und sind losgehuft. Erster Anlaufpunkt war Sardienes größte Eisdiele. War wirklich lecker. Ganz oben auf dem Berg stand eine Kirche, welche wir bis spätestens 13.00 Uhr erreicht haben mussten. Der liebe Gott macht nämlich dann seine Siesta und das Ding wird geschlossen. Also mutierten wir zu Gipfelstürmern und „rannten“ rauf. Zwei Minuten vorher angekommen und das Teil ist bereits zu. Der Kerl da oben hatte Glück, denn es gab dringenden Klärungsbedarf. Aber wahrscheinlich bin ich ihm als bekennender Atheist ein Dorn im Auge.
Die Aussicht war auch nicht das was wir erwartet hatten. Also trollten wir so langsam wieder den Berg runter und machten mit unserem Auto so langsam ins Quartier zurück.
Waren noch etwas planschen im Pool und taten noch was für unsere dunkle Pigmentierung.

05.06.2017

Kaum munter sind wir raus zum Frühstück. Der Chef fing uns ab und teilte uns mit, das wir das Zimmer doch nicht bekommen könnten. Alternativ bot er uns eine größere, verkeimte und verrauchte Kaschemme an, welche er mit seinem Hund bewohnt. Der Kerl hat wohl nicht mehr alle Kekse in der Dose. Jetzt fange ich an, stinkig zu werden. Aber irgendwie sind wir machtlos und müssen die 3 Nächte überstehen.
Da das Wetter nicht so toll ist, sind wir in die Stadt gezogen. Angeblich wollten die Mädels die Stadt ansehen. Im Klartext heißt das, von Geschäft zu Geschäft ziehen um nach Brauchbaren Ausschau zu halten. Das hebt natürlich meine Stimmung gewaltig.
Auf der Suche nach Naturalien sind wir am Abend in einem sehr schönen Strandrestaurant gelandet.
Die letzten beiden Tage wird nicht viel mehr passieren. Werden wohl viel den Pool und das Meer zum Baden aufsuchen.

06.06.2017

Sind heute mal zu einem anderen Strand in unsrrem Ort aufgebrochen. Der war richtig schön. Allerdings habe ich davon am Anfang nicht viel mitbekommen. War eingeschlafen. Aber Marion sorgte mit Streicheleinheiten dafür, das ich nicht zu sehr wegtrete. Ich hätte sonst die Grenzwerte der Lärmschutzemissionsgesetze drastisch überschritten.
Gewaltig auf den Senkel gingen uns die Strandverkäufer. Die wollen über Hüte, Sonnenbrillen und Käse alles verkaufen. Ich hatte mich in meinem Ignoriermodus gebracht, aber den Mädels viel das schwer.
Im Hintergrund des Strandes dümpelten noch ein paar freilaufende Flamingos vor sich rum. Aber die aus der Nähe zu fotografieren gelang uns leider nicht.

Die restliche Zeit des Tages haben wir am Pool verbracht.

Noch 2 Dialoge, welche für gewaltige Lacher sorgten.

Ich saß mit Heike beim Frühstück als ich auf ihrem Essen ein Haar entdeckte. Natürlich informierte ich sie. Heike „Im besten Fall ist es ein Mutzel“, worauf ich antwortete „und im schlechtesten Fall?“. Heike sprang sofort an „sage nichts“

Gestern am Pool. Len taucht immer nach einer runden Kugel mit einem Band dran. Einer von uns fragt wo den das Teil sei. Marion „Das habe ich rausgeschissen“.
Aber Marion wäre nicht Marion, wenn sie noch einen nachlegt. „Das ist mir so rausgerutscht. Habe flach gelegen.

Trotz unserer Meckerein wegen der Unterkünfte, war es ein sehr schöner Urlaub. Sardinien glänzt mit seinen Sandstränden und dem teilweise türkisfarbenen Wasser.
Jetzt in der Vorsaison hat man noch genug Platz zum atmen. Die Menschenmassen zum Glück erst später.

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Fazit

Es war ein sehr schöner Urlaub mit vielen Höhepunkten und einigen Tiefe.
Besonders schön auf Sardinien sind die feinen Sandstrände mit dem teilweise türkisfarbenen Wasser.
Auf Grund der Mentalität der Menschen und der Ursprünglichkeit würde ich aber lieber Korsika den Vorzug geben.

Noch eine Episode am Rande – Pierre hatte vergessen sein teures Taschenmesser aus dem Handgepäck zu entfernen. Der Sicherheitscheck hatte aber nichts zu beanstanden. So viel zum Thema Sicherheit.