Bonjour France 20180

Endlich rückt die schönstes Zeit des Jahres wieder näher. Da sich Heike und Pierre letztes Jahr ganz gut benommen hatten (hoffentlich lesen Sie dies nicht), bleibt uns gar nichts anderes übrig als wieder gemeinsam einen hoffentlich schönen Urlaub zu verbringen. Len kommt ins Handgepäck und ab geht es.
Aber so einfach ist es nicht. Nach gefühlten 20 Stornierungen, doch noch die richtigen Hotels gefunden. Wir werden die Normandie und die Bretangne bereisen. Zum Abschluss genießen wir den Wein in und aus Bordeaux.

30.04.

Gestern Mail von Easyjet erhalten. Da wurde uns mitgeteilt, dass Abflug nicht von Schönefeld abgeht sondern von Tegel. Die haben je nicht alle Kekse in der Dose. Für uns war es eine logistische Meisterleistung, unsere 2 Autos und 2 Flughäfen zu händeln. Aber wie sage ich immer „es hat uns bei der Geburt keiner versprochen das unser Leben einfach wird“.

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Nun hat auch Pierre Vollzug gemeldet und unseren Mietwagen eingetütet.
Und es beginnt nun das quälende Warten auf unsere schönsten 14 Tage im Jahr.

09.06.2018

Morgen 4 Tage vor dem Start bricht bei Marion der ganz normale Wahnsinn aus.
Die den Blog schon länger verfolgen wissen schon was kommt – Koffer packen.
Ich hoffe das ich mich morgen vom Acker machen kann und mir das ganze Elend nicht ansehen muss.

14.06.2018

Heute wurde mir von Easyjet mitgeteilt, daß das Einchecken nur noch Online machbar ist. Na Klasse das ich es durch Zufall (Handycheck auf Arbeit) gelesen hatte. Der Sparzwang nimmt immer härtere Ausmaße an. Natürlich war ich in Zeitdruck und …. Der Drucker geht nicht so wie ich will.
Sind ganz schön ko im Hotel in Schönefeld angekommen und noch etwas gequatscht. Morgen früh 6.00 Uhr geht der Transfer nach Tegel los.

15.06.2018

Punkt 6.00 Uhr standen wir bei unserem Parkplatz auf der Matte.
Unser Shuttle-Fahrer hatte scheinbar verpennt und kam 15min später. Sollte eigentlich kein Problem sein, aber …. Kaum 10 min auf der Autobahn und es ging nichts mehr. Noch blieben wir alle cool. Es lag vermutlich an der Müdigkeit oder dem fehlenden Kaffee. Also runter von der Trasse und quer durch die Stadt und wieder auf die Autobahn und wieder Stau. Kurz vorm Ziel erzählt er mir das schon Fahrgäste ausgestiegen waren und mit Koffern über die Autobahn Richtung Flughafen hirschten. Es blieb uns zum Glück erspart. Hatten sogar noch Zeit auf dem Airport zu frühstücken.
Dann die „Sicherheitskontrolle“ was soll ich da zu sagen. Diesmal war es nicht Pierre sondern ich, der ein Messer im Handgepäck hatte. Null Probleme.
Der Pilot hatte in Paris wahrscheinlich ein Date und trat unwahrscheinlich auf die Tube.
Nach der Autoübernahme hatte Pierre uns seine Packkünste gezeigt. Es ging in das Teil nichts mehr rein und Len im hinteren Teil saß auf dem Notsitz in einer Höhle. Der er erste Zwischenstopp war das Wohnhaus vom ollen Claude Monet.
Die Gärten und Anlagen mögen ja schön gewesen sein, aber vor Menschenmassen konnten wir sie nicht sehen. Schade, aber sich hier in der Schlange einzureihen bringt nichts.
Lässt sich nicht ändern und es ging weiter zum Atlantik. Nach einem Käffchen und einem kleinen Einkauf sind wir endlich in unser ersten Unterkunft eingetroffen. Marion hat ihre Autotüre offen und legt sich laut ihre französischen Sätze zusammen um die später an der Rezeption vorzutragen. Der Eigentümer stand aber schon hinter Marion und ergänzte den Rest. Erst mal alle gelacht. Der Boss ist so etwas von herzlich. Ich weiß nicht wer den Mist verbreitet, daß die Franzosen auf uns nicht gut zu sprechen sind.
Die Type hat uns noch die fantastische Anlage gezeigt und noch ein paar Tipps gegeben.
Einfach Klasse hier.

16.06.2018

Die Nacht war recht frisch gewesen. Der Atlantik hatte die Oberheit über unsere gemeinsame Bettdecke fast gewonnen.
Nach einem fantastischen Frühstück sind wir in den Hafen von Honfleur aufgebrochen. Da war heute Markttag. Haben da einiges für kommende Mahlzeiten erstanden. Gekostet und genascht wurde überall. Natürlich musste man häufig Interesse heucheln. An einem Markstand wurden uns 4 schöngefüllte Gläser Aperitif zum probieren angeboten und mir noch ein Weinbrand obendrauf. Und das alles vorm Mittag. Wir Männer mussten nach unserer Rückkehr erst mal in unsere 2m Meter, denn wir hatten die nötige Bettschwere.
Sind zum Abendessen noch mal zum Hafen gefahren und saßen direkt am Hafenbecken.
Da kam eine Frau mit einem vermutlich sehr verschmutztem Fahrrad an und machte über die Hafenkante. Helle Aufregung ringsrum mit Rettungsring werfen und die die Frau mit einem Seil aus dem Becken hieven. Leute ich kann nur sagen die französischen Frauen sehen auch frisch gebadet noch gut aus.
War eine tolle Einlage, welche uns da geboten wurde.
Das Fahrrad blieb verschollen.

17.06.2018

Nach einem gepflegtem Frühstück und der allmorgentlichen Wässerung Len’s brachen wir zur Steilküste nach Étretat. Menschen über Menschen. Was soll’s Backen zusammen kneifen, Menschenmassen ignorieren und den Berg hinauf gerumpelt. Die Anstrengung hat sich gelohnt. Wenig Menschen und eine tolle Aussicht von hier oben. Die Möwen waren fast handzahm und warteten um ein paar Brocken Futter zu erhaschen. Aber nicht von mir.
Nach einem Käffchen sind wir noch zu einem Leuchtturm gefahren. Haben da etwas im Gras bei Sonnenschein rumoxidiert. Möwen beobachtet, welche auf unsere deutschen Bunker scheißen. Fazit – die Steilküste mit den Kreidefelsen ist sehr schön. Die Zeitzeugen der Vergangenheit sind all gegenwärtig und kann man leider nicht ausblenden.
Beim Abendessen kam noch der Gastgeber zu uns an den Tisch mit einer Flasche Wein. Haben ihn zum Essen eingeladen. War eine klasse Stimmung in der Runde. Der Wirt hatte ja auch schon 1,8 auf dem Kessel. Er ist später mit dem Auto zu seinem Freund gefahren,um ihn abzuholen und zu Hause weiter zu bechern.

18.06.2018

Die längste Etappe stand heute an. Knappe 500km sollten zusammen kommen.
Haben uns noch herzlichst von unserem Pensionchef verabschiedet.
Sind zum 2. Mal über die Brücke Pont de Normandie. Es ist eine gigantische Schrägseilbrücke.
Das Highlight des heutigen Tages sollte der Abstecher nach Mont St. Michel sein.
Ein altes Kloster, welches im Meer steht und nur über eine Brücke oder bei Ebbe erreichbar ist. Die angekündigten Menschenmassen waren zum Glück nicht da.
Die Terrorwellen, welche Frankreich erreicht hat, ist aber auch da in Form von Militärpräsenz richtig sichtbar. Sieht aus wie Tel Aviv in Europa. Hauptsache es hilft.
Die Klosteranlage ist immer weiter gewachsen und sieht jetzt aus wie eine kleine Stadt mit vielen verwinkelten Gassen und Wegen. Uns hat es gefallen.
Auf der Weiterfahrt haben wir an einer Windmühle einen Boxenstopp eingelegt,
etwas schnabulliert und ohne Vorkommnisse in unserer neuen Unterkunft angekommen. Und wieder ist alles vom Feinsten. Endlich keine Kirschbäume mehr, welche mir 3 Shirts versaut haben und wesentlich ruhiger als im letzten Quartier.

19.06.2018

Zum Frühstück haben wir von unserem Wirt den Tipp bekommen, daß alte Steinhausdorf Locronan zu besuchen.
Das Wetter war etwas bedeckt und eignete sich hervorragend für eine kleine Stadtbesichtigung. Ca.3h durchstromerten wir die Gassen des kleinen Nestes. Natürlich gaben wir Unmegen von Euros aus. Traditionell war Marions Geburtstagsgeschenk mit dabei. Gehört ja irgendwie dazu.
Im Anschluss haben wir noch mal am Merr halt gemacht und sind der Ebbe (oder Flut hinterher gesabbt. Da das Wetter aufklärte war es für alle sehr schön.
Zu Hause kam mein persönlicher Höhepunkt. Meine Oberschenkel waren irgendwie verhärtet und 2 Frauen massierten mich. Ich glaube die Schmerzen sind noch nicht weg und die zwei müssen morgen noch mal ran.

20.06.2018

Der Wetterbericht verspricht bombastisches Wetter 25 Grad.
Wollten eigentlich eine Bootstour machen, welche wir aber auf Grund der späten
Abfahrtszeit auf Morgen verschoben haben.
Also ab zum Strand und nach einigen Irrwegen auch den richtigen in Mousterlin für uns gefunden. Keine Flut oder Ebbe (außer im Portmonee). Also optimale Verhältnisse da im Sand rumzulungern. Len ab in den kalten Atlantik. Marion, Heike und Pierre wollten auch. Aber diese Warmduscher bekennen sich nicht zu ihrer sensiblen Seite. Freude über Wasser sieht anders aus.
Nach ca 3h haschen der Sonnenstrahlen wurde es uns dann doch zuviel.
Bei 29 Grad haben wir uns entschlossen die alte Festungsanlage von Concarneau zu besichtigen. Irgendwann reicht es jedoch bei diesen Temperaturen durch die Gegend zu hufen. Also zur Unterkunft abgesetzt und im Pool breit gemacht.

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Strandtag

21.06.2018

Nach dem entspannten Frühstück sind wir zu den Hafen von Benodet aufgebrochen.
Gestern hatten wir schon die Karten für einen Bootstrip erstanden. Bei dem Preis dachten wir aber das das Essen inklusive ist. Denkste. Musste das „allerletzte“ zusammen kratzen um was zum Beißen zu erstehen. Da ich Lernresident bin, habe ich mir zum 2. Mal in Frankreich eine Fischsuppe bestellt. Natürlich waren wieder weder Gräten, Schuppen und geschweige denn Fisch in der Brühe. Das Brot war gut.
Die Insel (Glenaninseln) selber ist ein fantastisches Vogelschutzgebiet. Nicht sehr groß und ich denke mal so 25min Rundweg. Wir haben uns am Strand breit gemacht. Die Mädels sammelten Muscheln und ich versuchte ein Foto von einer Möwe zu machen. Habe ungefähr 80 fotografisch abgeschossen, bis ich das Bild im Kasten hatte.
An dieser Stelle kann man bei Ebbe auch den anderen Teil der Insel erreichen. Bei Flut wird es etwas feucht. Marion wollte Pierre Huckepack auf die andere Seite befördern. Aber Marion war zu leicht und Pierre zu schwer.
Im Anschluss haben wir uns vom Boot aus noch die anderen Inseln angesehen.
War ein richtig schöner Tag für uns alle.
Haben festgestellt das es zwischen französischen und deutsche Rentnern keinen Unterschied gibt. Alle drängelt rücksichtslos. Ich glaube denen ist es auch egal wenn an anderer dabei ins Wassr fällt.

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22.06.2018

Da wir morgen unsere Unterkunft wechseln, wollen wir heute in unserem Quartier noch mal richtig abmatten und etwas im Pool planschen gehen. Also ein Stress- und Ereignissfreier Tag.
Habe fast den ganzen Tag im Bett gechillt und geschlafen.
Es stellt sich nun die Frage „Bin ich deshalb ein Penner?“
Abends waren wir am Hafen noch einmal nobel essen.

23.06.2018

Es ist 10.15 Uhr und Pierre lässt die Motoren an.
Ab geht die Post richtig Süden. Nach ca. 160km einen Zwischenstopp in Carnac
eingelegt. Dort entstand die Comicfigur vom Obelix. Die Ureinwohner begruben ihrere Verstorbenen unter den gigantischen Hinkelsteinen. Über 1000 Stück stehen da noch rum. Sind schon beeindruckende Anlagen, was uns die Kumpels vor über 3000 Jahren hinterlassen haben.
Ab geht die Post weiter zu unserem Endziel in Batz-sur-Mer. Das ist die einzige Unterkunft in einem Hotel, welches direkt am Meer abgestellt wurde.
Es wird hier aber nicht viel passieren, da der Planet ganz schön drückt und wir übermorgen schon wieder reichliche 500km fahren müssen. Pierre braucht etwas Ruhe.
Abends schnell noch 2 Bier reingelassen und das Deutschland gegen die Ikeatruppe angesehen. Zum Glück alles gut ausgegangen.

24.06.2018

Es ist 5:30 Uhr mein Wecker klingelt. Hatte mir vorgenommen den Sonnenaufgang zu fotografieren.
Ging in die Hose. Die Sonne scheint hier nicht, wo wir sie gerne hätten.
Nach einen kleinen Spaziergang an der Küste sind wir noch mal durch den Ort gefahren und kurz was angesehen. Na ja viel ist hier nicht los. Leni war noch etwas im Meer planschen und Pierre und ich haben in unseren 4m gedöst.
Essen jetzt etwas gemeinsam und icht werde im Anschluss mit dem Fotoapparat losziehen.

25.06.2018

So heute geht es Richtung Bordeaux.
Vom Frühstück hatte ich mir noch 2 gekochte Eier geborgt und diese in meiner Hose gebunkert. Natürlich habe ich diese Teile vergessen und …. Matsch.
Marion ganz trocken „Soll ich dir die Eier rausholen“
Uns steht eine Hammerstrecke von bevor.
Pierre hält durch wie ein roter Bulle. Fährt ohne Unterbrechung. Haben einen kleinen Umweg auf die Halbinsel vor Bordeaux unternommen. Dazu mussten wir eine Fähre besteigen. Nach 20min Überfahrt schnell zu einem Strand gedüst. Len braucht dringend Auslauf. Mir persönlich gibt der wunderschöne Sandstrand wenig. Selbst meine Zehen schrumpfen bei der Wassertemperatur vom Atlantik.
Sind voll in die Rush houer von Bordeaux gekommen und unser Ziel nur zähfließend erreicht. A b e r die Anlage und unsere Wirtsleute sind ja voll der Hammer. Nach Punkten gibt es eine 10 Punkt 0. Fantastisch liebevoll eingerichtete Zimmer (Ja auch ich kann solche Worte verwenden) und einen sehr großzügigen Außenbereich mit Pool. Macht echt Spaß hier.Die Bewertung auf Booking.com stimmt.

26.06.2018

Wieder mal stand eine kleine Besichtigung eines kleinen historischen Ortes Namens Saint Emilion an.
War eine wunderschöne Altstadt. Die Mädels haben auch nach 14 Tagen noch viel zu quatschen und weg sind sie. Und ich bin wieder allein, allein. Wenn die Beiden zusammen sind, wird der so genannte Ignoriermodus zugeschalten und sie bekommen nichts mehr mit. Zum Glück gibt es Handys. Die Temperaturen steigen bis zu 31 Grad an und es gibt nur noch eine Möglichkeit diese zu entkommen – ab in den Pool.

27.06.2018

Zum Frühstück eine kleine Wolke am Himmel gesichtet und unser Programm geändert. Anstatt Morgen sind wir heute nach Bordeaux gefahren. Die Wolke da oben blieb aber nicht lange und der Planet da brannte wieder.
Sind mit einem Touribus durch die geschichtsträchtige Stadt mit ihrer tollen alten Archtektur gekutscht und haben jede Menge Infos zu Bordeaux erhalten.
Die Geschäftsstraßen sind vollgestopft mit Menschenmassen. An einem kleinem Cafe haben wird halt gemacht, unsere kulinarischen Defizite ausgeglichen und den Treiben auf der Straße zugesehen.
Punkt 16.00 im Quartier gewesen. Wir durften ja das Ausscheiden unserer Jungs zur WM nicht verpassen.
Den schönen Tag haben wir in einer lustigen Runde mit unseren Herbergsehepaar und einem Gläschen Wein ausklingen lassen.

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Moderne Brücke in Bordeaux

28.06.2018

Unser letzter Urlaubstag in Frankreich ist angebrochen.
Wollen ja heute noch zu den Dünen von Pyla fahren.
Tun uns auf Grund der hohen Temperaturen etwas schwer, diesen Schritt zu wagen.
Am Nachmittag haben wir uns dann doch noch durchgerungen zu fahren.
Der Hafen ist sehr interessant. Unheimlich viele kleine Sachten waren da versammelt. Da nicht alle in dieses Becken reinpassen, gab es eine Art Hochregallager. Am Strand beobachteten wir Anfänger, welche das Stand Up Paddling erlernen wollten. Heike, Marion und ich saßen auf einer Mauer und sahen dem Treiben zu. Wir schlossen Wetten ab, wer zuerst von den Typen Bekanntschaft mit dem Wasser schliesst. Wir hatten einen Mords Spaß.
Nun mussten wir nur noch die Dünen finden.
Etwas weiter kam dann der Hinweiß, dass wir unser Ziel erreicht hatten.
Die Jungs sind wohl nicht ganz knuspern. Wir sollten uns über eine lange Treppe nach unten bewegen und das bei für mich schlechten fotografischen Verhältnissen um ein bissel Sand zu sehen. Nö nicht mit mir. Ich wählte als einzigste den umgekehrten Weg und ging die Straße aufwärts. Irgendwie war alles verbaut und ich entschied mich um zukehren und …… Was sahen meine Augen aus diesem Blickwinkel? Na klar die Dünen. Na jetzt aber hopps und nach oben. Es waren geschätzte 100 Höhenmeter und oben war meine Leistungsgrenze erreicht. 100 Schritte vorwärts und 50 rutschte ich wieder zurück und das ohne was zu trinken.
Zum fotografieren hatte ich weder Lust noch Kraft. Bin wieder nach unten zum Auto gewackelt, wo Marion mit der rettenden Wasserflasche auf mich wartete.
Meinen Mitreisenden zeigte ich aber noch das Einstiegsloch, die dann auch noch die Düne erklimmen.
Zum Abschluss des Tages waren wir noch mal Essen und Austern schlürfen.

29.06.2018

So das Jahr ist rum und unser Urlaub leider zu Ende.
Haben uns nach unserem letztem Frühstück noch herzlich von Helene und Hubert (Hüberd) verabschiedet und total stressfrei zum Flughafen gegondelt. Auto ohne Probleme abgegeben und noch gemütlich einen sauteuren Kaffee getrunken.
Check in war wieder spannend, denn ich habe wieder mein Messer provokativ im Handgepäck mit gehabt. Ich wurde diesmal heraus gefischt, aber auch Heike. Wir wurden einem Drogentest unterzogen. Zum Glück hatten wir diesmal nichts geraucht. Das Messer aber blieb unentdeckt.
Maschine ist auch pünktlich gestartet. Also alles optimal.

Fazit

Es war ein toller Urlaub mit unseren Freunden. Für die Unterkünfte haben wir aus der Erfahrung vom letztem Jahr etwas mehr ausgegeben und es hat sich gelohnt. Wir haben durchweg sehr nette Franzosen kennengelernt. Unterhaltungen würden auf französisch, englisch und deutsch geführt und wenn dies nicht half wurde einfach gelacht.
In Bordeaux haben wir den Chick der Frauen etwas kenngelernt. Selbst 70 jährige im Minirock gesehen. Schräg vor mir im Flugzeug sitzt eine junge Frau, welche den Tisch heruntergeklappt und ihre gesamten Schminkutensilien herausgeholt hat. Sie hängt am Make Up schon seit über einer Stunde und ein Ende ist nicht ab zusehen. Wenn sie Glück hat erhält der Flieger in Berlin keine Landeerlaubnis. Vielleicht sollten sich auch unsere Damen mal etwas mehr trauen. Wahrscheinlich haben die Franzosen auch etwas mehr Geld als wir, denn zerrissene Hosen, oder Löcher drin ist hier fast gar nicht mehr zu sehen.
Frankreich haben wir von der Größe her richtig unterschätzt. Pierre hat mit uns diesen Urlaub da. 2000km absolviert und wir haben nur das bissel Küste und Bordeaux gesehen.
Der Urlaub schreit nach Wiederholung.

Hier die Adressen unserer Unterkünfte

Normandie 14600 Pennedepie, La Griotte 408
Bretagne 29950 Gouesnach, Route de pors guen 11 ; La maison de l‘ Odet
Hotel am Meer 44740 Batz-sur-Mer, Route de la Govelle 4 ; Hotel Le Lichen De La Mer
Bordeaux 33360 Cenac, Allee de Lamothe 7 ; La Longere Bordeaux

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